Die Lohnabrechnung in der Schweiz umfasst den gesamten Prozess der korrekten, pünktlichen und vorschriftsmäßigen Bezahlung der Mitarbeitenden. Sie geht weit über die reine Überweisung des Gehalts hinaus. Dazu gehören auch Sozialversicherungsbeiträge, Rentenbeiträge, Unfallversicherung, Quellensteuer für bestimmte Mitarbeitende sowie monatliche und jährliche Meldungen. Deshalb kann die Lohnabrechnung hier sehr aufwendig erscheinen, insbesondere wenn Sie noch keine Erfahrung mit der Personalbeschaffung in der Schweiz haben.
Dieser Leitfaden erklärt, wie die Lohnabrechnung in der Schweiz von Anfang bis Ende funktioniert. Sie erhalten einen Überblick über den Ablauf, die einzelnen Schritte und die Bereiche, die besondere Aufmerksamkeit erfordern. Außerdem erfahren Sie, wie Sie die Lohnabrechnung auf einfache Weise optimieren können, ohne die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften zu gefährden. Wenn Sie Arbeitgeber, Personalverantwortlicher, Gründer eines Start-ups oder ein internationales Unternehmen sind, das Mitarbeiter in der Schweiz einstellt, ist dieser Leitfaden genau das Richtige für Sie.
Warum die Lohnabrechnung in der Schweiz so komplex ist
Die Lohnabrechnung in der Schweiz ist bekannt dafür, sehr detailreich zu sein. Das ist kein Zufall. Die Lohnabrechnung ist mit mehreren Systemen gleichzeitig verknüpft:
- Bundes- und kantonale Vorschriften: Die Schweiz ist ein föderaler Staat. Einige Aspekte der Lohnabrechnung werden auf nationaler Ebene geregelt, andere hingegen variieren je nach Kanton und sogar nach Gemeinde. Quellensteuersätze, Feiertage und Teile der Arbeitspraxis können je nach Standort unterschiedlich sein.
- Obligatorische Sozialversicherungen: Die Lohnbuchhaltung ist mit der AHV/AVS (Alters- und Hinterlassenenversicherung), der IV (Invalidenversicherung), der EO (Erwerbsausfall bei Militärdienst und Mutterschaft/Vaterschaft), der ALV (Arbeitslosenversicherung), der BVG/LPP (Altersvorsorge) und der LAA/UVG (Unfallversicherung über die SUVA oder einen privaten Versicherer) verbunden. Dies erfordert separate Anmeldungen, Unterlagen und Zahlungen.
- Strenge Meldepflichten: Behörden und Versicherer verlangen regelmäßige Meldungen und Zahlungen. Fristen sind entscheidend. Verspätete Einreichungen können zu Bußgeldern oder administrativen Problemen führen.
- Mehrere Sprachen und Dokumente: Deutsch, Französisch, Italienisch. Begriffe und Formulare aus dem Bereich der Lohn- und Gehaltsabrechnung sind in verschiedenen Sprachen verfügbar, und die Bezeichnungen unterscheiden sich je nach Region.
- Die Einstellung internationaler Fachkräfte: Arbeitsgenehmigungen, Quellensteuerregelungen und grenzüberschreitende Sachverhalte erhöhen die Komplexität erheblich.
Das soll Sie nicht abschrecken. Die Lohnabrechnung in der Schweiz läuft reibungslos, wenn die Strukturen stimmen. Es kommt lediglich auf Genauigkeit und Planung an. Ein grundlegendes Verständnis der Schweizer Lohnvorschriften hilft Ihnen dabei, die Schritte zu erkennen, die besondere Aufmerksamkeit erfordern. Außerdem können Sie so besser entscheiden, wann eine Unterstützung bei der Lohnabrechnung sinnvoll ist. Das Ziel ist die stressfreie Einhaltung der Lohnvorschriften in der Schweiz. Lassen Sie sich von Numeriq Payroll durch den Prozess begleiten.
So funktioniert die Lohnabrechnung in der Schweiz
Die Lohn- und Gehaltsabrechnung erfolgt in einem monatlichen Zyklus, der aus einigen wichtigen Phasen besteht. Hier ist der Ablauf, den Sie jeden Monat durchlaufen:
- Einrichtung und Vorbereitung der Lohnabrechnung
- Monatliche Lohn- und Gehaltsdaten
- Lohn- und Gehaltsabrechnung vom Brutto- zum Nettobetrag
- Lohn- und Gehaltszahlungen sowie Lohn- und Gehaltsabrechnungen
- Lohn- und Gehaltsabrechnung sowie Kontenabstimmung
In den folgenden Abschnitten werden die einzelnen Schritte erläutert, damit Sie wissen, was Sie erwartet.
Einrichtung und Vorbereitung der Lohnabrechnung
Bevor die erste Lohnabrechnung durchgeführt wird, muss Ihr Unternehmen bei den zuständigen Schweizer Behörden angemeldet sein. Ausserdem benötigen Sie vollständige Mitarbeiterdaten und eindeutige Arbeitsverträge. Wenn Sie von Anfang an auf Genauigkeit achten, vermeiden Sie böse Überraschungen am Monatsende.
Unternehmensgründung:
- Melden Sie sich bei einer AHV-Ausgleichsstelle an, damit Sie Löhne melden und Sozialabgaben entrichten können.
- Treten Sie einer BVG-/LPP-Pensionskasse bei. Die Mitgliedschaft in einer Pensionskasse ist ab einer bestimmten Gehaltsschwelle obligatorisch, und die Beitragssätze variieren je nach Vorsorgeplan und Altersgruppe.
- Wählen Sie einen Unfallversicherer aus. Die SUVA deckt viele Branchen ab; in anderen Fällen kommen zugelassene private Versicherer zum Einsatz. Es gibt zwei Bereiche: Arbeitsunfälle (die vom Arbeitgeber bezahlt werden) und Nicht-Arbeitsunfälle (die in der Regel vom Arbeitnehmer bezahlt werden, wenn dieser mehr als 8 Stunden pro Woche arbeitet).
- Schließen Sie eine Kranken-Tagegeldversicherung (KTG) ab, falls Sie diese anbieten. Viele Unternehmen tun dies, da sie bei längerer Krankheit einen Teil des Gehalts abdeckt und für mehr Planungssicherheit sorgt.
- Melden Sie sich für die Quellensteuer an, wenn Sie Mitarbeiter beschäftigen, für die Quellensteuer anfällt.
Mitarbeiter-Einrichtung:
- Persönliche Daten: Name, Adresse, Geburtsdatum, Sozialversicherungsnummer (AHV-Nummer), Familienstand, Kinder (für Steuer- und Zulagenzwecke) sowie Bankverbindung.
- Arbeitserlaubnis: Schweizer Arbeitsbewilligung (Ausweis B, L, G, C oder Schweizer/EU-Status). Kopien in der Akte aufbewahren.
- Arbeitsort und Kanton: erforderlich für die Quellensteuer, den Urlaub und die lokale Meldung.
- Vertragsdetails: Arbeitsbeginn , Stellenbezeichnung, Beschäftigungsgrad, Grundgehalt, 13. Monatslohn (in der Schweiz üblich), Zulagen, Bonusregelungen, Probezeit und Kündigungsfristen.
- Sozialleistungen und Versicherungen: Einzelheiten zur Altersvorsorge, Unfallversicherung, Krankengeld, Essens- oder Fahrtkostenzuschüsse sowie etwaige Sachleistungen (Dienstwagen, Aktien, Wohnraum).
Gehaltsstruktur:
- Legen Sie Zahlungspläne und Zahlungstermine fest.
- Legen Sie die Kostenstellen und die Zuordnungen fest.
- Richten Sie gegebenenfalls die Abgrenzungen für Urlaub, Überstunden und das 13. Monatsgehalt ein.
Fehler in dieser Phase wirken sich auf die gesamte Lohnabrechnung aus. Namen, die nicht mit den AHV-Daten übereinstimmen, falsche Kantonscodes oder fehlende Bewilligungsdaten können Berichte blockieren und die Einreichung verzögern. Nehmen Sie sich die Zeit, alles richtig einzurichten.
Monatliche Lohn- und Gehaltsdaten
Jeden Monat benötigt die Lohnabrechnung korrekte Daten. Wenn Ihre Daten verspätet oder inkonsistent sind, wird die Lohnabrechnung unübersichtlich und erfordert häufig Korrekturen.
Häufige Eingaben:
- Arbeitszeit und Anwesenheit: geleistete Arbeitsstunden, Überstunden, gegebenenfalls Nacht- oder Sonntagsarbeit.
- Abwesenheiten: Urlaub, Feiertage, Krankheitstage, Unfallurlaub, Mutterschafts- oder Vaterschaftsurlaub.
- Variable Vergütung: Provisionen, Prämien, Zulagen, Schichtzuschläge.
- Spesenrückerstattungen: Reisekosten, Verpflegungskosten, Kosten für das Homeoffice, sofern Sie diese erstatten.
- Zahlungen und Abzüge: Unterhaltszahlungen für Kinder, Gewerkschaftsbeiträge, Spendenabzüge, sofern die Mitarbeiter dies wünschen.
Halten Sie eine klare Frist ein. Führungskräfte sollten die Arbeitszeit und die variable Vergütung jeden Monat bis zu einem festgelegten Termin genehmigen. Spesenabrechnungen sollten vor Ablauf der Frist zusammen mit den Belegen eingereicht werden. Verspätete Eingaben führen oft zu Korrekturen im nächsten Abrechnungszyklus, was die Mitarbeiter verwirrt und zusätzlichen Arbeitsaufwand verursacht.
Kurze Fragen und Antworten:
Wie geht man am besten mit verspäteten Provisionen um?
Zahlen Sie jetzt den Betrag, den Sie aufbringen können, und übertragen Sie den Restbetrag auf den nächsten Monat – vermerken Sie dies bitte deutlich auf der Gehaltsabrechnung.
Brauchen wir unterschriebene Arbeitszeitnachweise?
Ja. Sie benötigen Arbeitszeitnachweise und Genehmigungen für Audits und Versicherungsansprüche.
Lohn- und Gehaltsabrechnung: Vom Brutto- zum Nettobetrag
Sobald die Eingaben bestätigt sind, berechnet das Lohnabrechnungssystem das Bruttogehalt, zieht alle obligatorischen Abzüge ab und ermittelt den Nettolohn. Diese Berechnung folgt einer bestimmten Reihenfolge, da sich einige Abzüge nach dem Bruttogehalt richten, während andere von den zuvor vorgenommenen Abzügen abhängen.
So sieht der grundlegende Ablauf aus:
- Beginnen Sie mit dem Bruttogehalt – Grundgehalt, 13. Monatsgehalt und variable Vergütung. Das ist der naheliegende erste Schritt.
- Fügen Sie steuerpflichtige Zulagen und Sachleistungen hinzu – diese erhöhen den Bruttobetrag und wirken sich auf die nachfolgenden Abzüge aus.
- Sozialabgaben der Arbeitnehmer anrechnen – AHV/IV/EO, ALV, BVG/LPP, Nichtberufsunfallversicherung, ggf. KTG. Durch die Erfassung an dieser Stelle werden alle Abzüge an einem Ort zusammengefasst.
- Quellensteuer abführen – erfolgt nach den Sozialabgaben, da sie auf das steuerpflichtige Einkommen nach bestimmten Abzügen berechnet wird.
Das Ergebnis ist das Nettogehalt, das der Arbeitnehmer erhält. Hinzu kommen die vom Arbeitgeber zu tragenden Sozialabgaben und Rentenbeiträge. Diese schmälern zwar nicht das Nettogehalt des Arbeitnehmers, spielen aber für Ihr Budget und Ihre Berichterstattung eine Rolle.
Tipp: Nutzen Sie unseren Nettolohnrechner , um eine schnelle Schätzung Ihres Nettogehalts basierend auf Ihrem Kanton, Ihrem Status und Ihren Beiträgen zu erhalten. So können Sie auf einfache Weise sehen, wie sich die Abzüge auswirken. Für offizielle Gehaltsabrechnungen oder komplexe Fälle sollten Sie jedoch einen Spezialisten konsultieren.
Lohn- und Gehaltszahlungen und Gehaltsabrechnungen
Die meisten Schweizer Arbeitgeber zahlen monatlich, oft am Monatsende. Manche zahlen am 25. oder an einem festgelegten Werktag. Die Auszahlung erfolgt in der Regel per Banküberweisung in CHF. Lohnbuchhaltungssysteme oder Banken verwenden Standard-Zahlungsdateien, um die Gehälter in einem einzigen Vorgang zu überweisen.
In der Schweiz benötigen Arbeitnehmer Lohnabrechnungen für ihre Steuererklärung, die Verlängerung von Genehmigungen und ihre persönlichen Unterlagen.
Was muss auf einer Schweizer Lohnabrechnung stehen?
- Arbeitszeitraum und Zahlungsdatum
- Bruttogehalt und die einzelnen Bestandteile
- Jeder Abzug und dessen Höhe
- Nettogehalt
- Arbeitgeberbeiträge (auf vielen Gehaltsabrechnungen werden diese nur zur Information ausgewiesen)
- Gesamtzahlen seit Jahresbeginn
Digitale Gehaltsabrechnungen sind weit verbreitet und werden akzeptiert, solange die Mitarbeiter sicher darauf zugreifen und sie sicher speichern können.
Maßnahmen nach der Lohn- und Gehaltsabrechnung: Berichterstattung und Abstimmung
Nach der Auszahlung der Gehälter ist die Lohnabrechnung noch nicht abgeschlossen. Sie müssen die Daten sowohl an die Behörden melden als auch intern auf ihre Richtigkeit überprüfen. Zu den wichtigsten Aufgaben gehören:
- Reichen Sie Beiträge und Meldungen für die AHV/AVS, die BVG/LPP-Altersvorsorge, die Unfallversicherung (LAA/UVG), gegebenenfalls das Krankentaggeld (KTG), die Quellensteuer und die Familienzulagen ein.
- Behalten Sie die Fristen genau im Auge, um Verspätungsgebühren oder Deckungslücken zu vermeiden.
- Stimmen Sie das Nettoeinkommen mit den Banküberweisungen und die Arbeitgeberbeiträge mit den Rechnungen ab.
- Die Gehaltsabrechnung in das Hauptbuch buchen, Abweichungen prüfen und die Rückstellungen für Urlaub, Überstunden und das 13. Monatsgehalt aktualisieren.
- Beheben Sie Fehler umgehend und nehmen Sie gegebenenfalls Korrekturen vor.
Regelmäßige Überprüfungen nach der Gehaltsabrechnung schützen das Unternehmen und die Mitarbeiter und gewährleisten die Einhaltung der Vorschriften sowie die Richtigkeit der Gehaltsabrechnung.
Besondere Fälle bei der Lohnabrechnung in der Schweiz
Neue Mitarbeiter: Bei den ersten Gehaltsabrechnungen kann es zu anteiligen Bezügen, variablen Arbeitszeiten oder Anpassungen bei Sozialleistungen und Beiträgen kommen. Eine korrekte Abwicklung stellt sicher, dass der reguläre Arbeitsablauf nicht gestört wird.
Kündigungen: Die Abrechnung von Abfindungen, nicht genommenem Urlaub und variablen Vergütungen muss erfolgen, ohne andere Abrechnungszyklen zu verzögern. Eine korrekte Abwicklung verhindert Fehler beim Nettolohn und bei der gesetzlichen Meldung.
Urlaub: Krankheits-, Unfall- oder Familienurlaub wirken sich auf das Gehalt und die Sozialabgaben aus. Die Aktualisierung der Gehaltsabrechnung gewährleistet korrekte Zahlungen und Meldungen.
Teilzeit, Stundenlohn und flexible Arbeitszeiten: Bei Teilzeit- und Stundenlohnmodellen muss besonders auf den Personalaufwand geachtet werden:
- Stundenlöhner benötigen genaue Arbeitszeitaufzeichnungen. Wenn Sie Urlaubsgeld als Zulage statt als bezahlte Urlaubstage auszahlen, weisen Sie dies auf der Gehaltsabrechnung deutlich aus.
- Die Unfallversicherung für nicht berufsbedingte Risiken gilt nur bei einer Arbeitszeit von mehr als 8 Stunden pro Woche. Unterhalb dieser Schwelle darf dieser Beitrag nicht vom Lohn abgezogen werden.
- Der Rentenanspruch hängt vom Jahresgehalt sowie von den gesetzlich festgelegten Grenzen und den Bestimmungen Ihres Rentenplans ab. Teilzeitbeschäftigte können anspruchsberechtigt sein, die Beträge variieren jedoch je nach Koordinierungsabzug und Tariftabelle.
- Es können Überstunden-, Nacht- und Sonntagszuschläge anfallen. Bitte prüfen Sie die Verträge und gegebenenfalls den Tarifvertrag.
Grenzüberschreitende und Fernarbeit: Grenzüberschreitende Fälle können Auswirkungen auf die steuerliche und sozialversicherungsrechtliche Behandlung haben:
- Grenzgänger, die in Frankreich, Deutschland, Italien oder Österreich wohnen, unterliegen je nach Abkommen und kantonsspezifischen Vereinbarungen unterschiedlichen Steuerregelungen.
- Die Sozialversicherung richtet sich in der Regel nach dem Arbeitsort. Im Rahmen der EU-/EFTA-Koordinierung kann in bestimmten Fällen, in denen der Arbeitsort weit entfernt liegt oder mehrere Staaten betroffen sind, eine A1-Bescheinigung erforderlich sein.
- Langfristige Telearbeit aus dem Ausland kann dazu führen, dass sowohl die Besteuerung als auch die Sozialabgaben nicht mehr in der Schweiz anfallen. Dies kann Auswirkungen auf die Lohnabrechnung, Sozialleistungen und die Berichterstattung haben.
Lohn- und Gehaltsabrechnung zum Jahresende
Der Jahresabschluss ist eine systematische Zusammenfassung des Lohnjahres. Die monatlichen Arbeiten laufen weiter, doch zusätzlich erstellen Sie Lohnbescheinigungen, schließen die Summen ab und stellen alle Jahresberichte zusammen. Dies ist entscheidend für die Einhaltung der schweizerischen Vorschriften und für die Steuererklärungen Ihrer Mitarbeitenden.
Jahreserklärungen und Gehaltsbescheinigungen
Lohnausweise (Lohnausweis/Certificat de salaire/Certificato di salario) geben einen Überblick über das Jahreseinkommen, die Zulagen und bestimmte Erstattungen des Arbeitnehmers. Die Arbeitnehmer verwenden sie für ihre persönliche Steuererklärung. Stellen Sie diese im Januar für das Vorjahr aus.
Zu den Aufgaben zum Jahresende gehören häufig:
- Gehaltsbescheinigungen für jeden Mitarbeiter
- Jährliche AHV/AVS-Lohnmeldungen
- Lohnmeldungen zur Unfallversicherung
- Jahresabschlussabstimmung der Pensionskasse und etwaige Planaktualisierungen
- Jährliche Quellensteuerbeträge nach Kanton
- Bestätigung von Fällen im Zusammenhang mit Familienbeihilfen und etwaige rückwirkende Anpassungen
Hier kommt es auf Genauigkeit an. Wenn in einer Gehaltsbescheinigung etwas nicht stimmt, können die Mitarbeiter ihre Steuererklärung nicht rechtzeitig einreichen. Führen Sie klare Aufzeichnungen über Sachbezüge, Spesenrichtlinien und Zulagen, damit die Daten ohne Spekulationen in die endgültigen Formulare übernommen werden können.
Abschließende Anpassungen und Abstimmungen
Schließen Sie das Jahr mit ordnungsgemäßen Büchern ab:
- Stimmen Sie die Lohnsummen für alle Monate und für das gesamte Jahr mit dem Hauptbuch ab.
- Überprüfen Sie, ob das 13. Monatsgehalt korrekt ausgezahlt oder zurückgestellt wurde.
- Überprüfen Sie die Restguthaben an Urlaubstagen und Überstunden und legen Sie gemäß Ihren Richtlinien fest, welche davon ins neue Jahr übertragen werden sollen.
- Ergänzen Sie fehlende Beiträge, Steuerzahlungen oder Lohnmeldungen.
- Bewahren Sie die Lohnunterlagen des Jahres sicher auf und bereiten Sie sich auf eventuelle Prüfungen vor.
So optimieren Sie die Lohnabrechnung in der Schweiz
Die Lohnabrechnung in der Schweiz ist komplex, unterliegt strengen Vorschriften und umfasst zahlreiche Schritte. Eine Vereinfachung des Prozesses ist für Unternehmen unerlässlich, um Genauigkeit und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften zu gewährleisten. Die Optimierung der Lohnabrechnung bedeutet, zu ermitteln, welche Teile effizient abgewickelt werden können und welche Teile Zeit kosten und Risiken bergen. Anschließend muss der Prozess entsprechend strukturiert werden.
Stärken Sie Ihre internen Kapazitäten im Bereich der Lohn- und Gehaltsabrechnung
Wenn Sie die Lohnabrechnung intern abwickeln wollen, dann machen Sie es richtig. Halbherzige Maßnahmen verursachen mehr Probleme, als sie lösen.
Das bedeutet, dass Sie jemanden einstellen oder schulen müssen, der sich tatsächlich mit der Lohnabrechnung in der Schweiz auskennt und nicht nur mit allgemeiner Buchhaltung. Sie benötigen eine Schweiz-spezifische Software, die sich bei Tarifänderungen automatisch aktualisiert. Planen Sie Mittel für fortlaufende Schulungen ein, da sich die Vorschriften ändern. Schaffen Sie Redundanzen, damit die Lohnabrechnung nicht ins Stocken gerät, wenn jemand krank ist oder das Unternehmen verlässt.
Dies eignet sich für Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitenden, die eine eigene Stelle für die Lohnabrechnung rechtfertigen können und bereit sind, in kontinuierliche Weiterbildung zu investieren. Sie erhalten die volle Kontrolle und direkte Aufsicht. Es eignet sich jedoch nicht für kleine Teams, in denen eine Person mehrere Aufgaben gleichzeitig wahrnimmt, für schnell wachsende Unternehmen, in denen sich die Mitarbeiterzahl monatlich ändert, oder für internationale Unternehmen, die noch nicht über Schweizer Personalfachwissen verfügen.
Nutzen Sie Software, um sich wiederholende Aufgaben zu automatisieren
Eine Lohnbuchhaltungssoftware löst zwar nicht alle Probleme, nimmt Ihnen aber die zeitaufwendigsten Routineaufgaben ab. Eine gute Software übernimmt automatische Berechnungen, die Erstellung von Gehaltsabrechnungen, die Verwaltung von Mitarbeiterdaten, die Erstellung von Berichten in behördlich vorgeschriebenen Formaten sowie die Integration der Zeiterfassung.
Was es nicht abdeckt: Sonderfälle, die über die Standardberechnungen hinausgehen, das Erkennen von Änderungen kantonaler Vorschriften, die Beantwortung von Mitarbeiterfragen, die Klärung grenzüberschreitender steuerlicher Auswirkungen oder das Aufspüren von Logikfehlern in Ihren Eingaben.
Die Realität: Software steigert die Effizienz, wenn Sie bereits über Kenntnisse im Bereich der Lohn- und Gehaltsabrechnung verfügen. Sie ersetzt dieses Wissen jedoch nicht. Sie sind weiterhin für die Einhaltung der Vorschriften verantwortlich. Sie benötigen nach wie vor jemanden, der die Funktionen der Software interpretieren und Probleme erkennen kann, bevor sie sich ausweiten.
Vereinfachen Sie Ihre Lohnabrechnung durch eine Partnerschaft mit Numeriq Payroll
Die interne Lohnabrechnung ist eine grosse Verantwortung, die nicht nur Kenntnisse der schweizerischen Vorschriften, sondern auch Zeit, Ressourcen und ständige Aufmerksamkeit erfordert. Für viele Unternehmen ist es sinnvoller, diese Aufgabe an einen spezialisierten Lohnabrechnungspartner wie Numeriq Payroll auszulagern. So wird Ihr Team entlastet, da vertrauenswürdige Spezialisten die technische Umsetzung und die Überwachung der Einhaltung gesetzlicher Vorschriften übernehmen.
Das können Sie erwarten, wenn Sie die Lohn- und Gehaltsabrechnung an Numeriq Payroll übertragen:
- Effiziente Lohn- und Gehaltsabrechnung: Wir kümmern uns um alles – von der Lohn- und Gehaltsberechnung über die Steuererklärungen bis hin zu den Sozialleistungen für Ihre Mitarbeiter. Sie liefern uns die erforderlichen Daten, Arbeitszeiten, Änderungen, Abwesenheiten und Gehaltsanpassungen, und wir übernehmen den Rest. So minimieren Sie den Zeitaufwand für die Lohn- und Gehaltsabrechnung und vermeiden Fehler, die bei der manuellen Eingabe entstehen können.
- Umfassende Compliance: Die Schweizer Lohnvorschriften sind komplex und unterliegen ständigen Änderungen. Numeriq Payroll behält den Überblick über die Gesetze auf Bundes-, Kantons- und Gemeindeebene und stellt sicher, dass Ihre Lohnabrechnung stets den gesetzlichen Vorschriften entspricht. Unser Team überwacht Fristen, reicht erforderliche Meldungen ein und kümmert sich um die gesetzlichen Abzüge, sodass Sie keine Bußgelder oder Strafen zahlen müssen.
- Genauigkeit der Lohnabrechnung: Machen Sie sich keine Sorgen mehr über Fehler bei der Lohnberechnung, der Steuererklärung oder den Sozialversicherungsbeiträgen. Numeriq Payroll sorgt für Präzision bei jeder Gehaltsabrechnung und eine fristgerechte Einreichung der vorgeschriebenen Meldungen, sodass Sie sich auf strategische Entscheidungen konzentrieren können, ohne sich in Details zu verlieren.
- Flexible und skalierbare Lösungen: Ganz gleich, ob Sie ein kleines Start-up oder ein wachsendes Unternehmen sind – Numeriq Payroll lässt sich an Ihre Bedürfnisse anpassen. Wenn Ihr Team wächst, wächst auch unser Support.
Wenden Sie sich an die Lohnbuchhaltungsspezialisten von Numeriq, um Ihre Lohnabrechnung zu optimieren. Sparen Sie Zeit, minimieren Sie Risiken und steigern Sie die Kosteneffizienz. Eine ordnungsgemäße Lohnabwicklung erspart Ihnen später viel Ärger, sodass Sie sich ganz auf die übergeordneten Ziele Ihres Unternehmens konzentrieren können.


